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Emotionale Werte bei Bucherer

Ähnlich seiner Trägerin, braucht Schmuck Charakter! Jean-Luc Hardmeyer, Direktor für Schmuck bei Bucherer Fine jewellery, erklärt, wie sich das in der Design-Ästhetik widerspiegelt und wie man die Brücke zwischen Zeitgeist und Klassik schlägt.
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„Luxusuhren und Schmuck mit Charakter“ ist eine der Catchphrases – wie darf man sich das in Bezug auf das Sortiment vorstellen?

Schmuck ist mit Emotionen verbunden, Kunden suchen sich die Schmuckstücke nebst objektiven auch stark nach subjektiven Kriterien aus. Das berücksichtigen wir und bieten viele unterschiedliche Kollektionen an, welche verschiedene Stile und Emotionen von modernen Frauen ansprechen.

Wie würden Sie die Ästhetik der Eigenmarke zusammenfassen?

Das Team kreiert für jede Bucherer Fine Jewellery Kollektion neue und moderne Klassiker. Im Sinne von „less is more“ tendieren wir ebenfalls dazu, unsere Grundideen in möglichst unkomplizierte Designs zu übersetzen.

Wie erreicht man eine klassische Optik, die trotzdem den zeitgeist widerspiegelt?

Bei der Entwicklung von Ideen orientieren wir uns immer am Leben der heutigen modernen Frau, ihren Lebenssituationen und Emotionen. Alleine das sorgt für einen zeitgemäßen Look.

Welche Tendenzen können Sie uns hier verraten?

Der Zeitgeist und damit die Design- Tendenzen bei Echtschmuck verändern sich nicht so schnell, sondern mittelfristig in Wellen von drei bis fünf Jahren. Die aktuelle Tendenz geht in Richtung von eher filigranem Schmuck mit klaren Designs.

Ist das komplexe Handwerk trotzdem etwas, für das sich auch eine junge Zielgruppe begeistern kann?

Ja, absolut. Auch junge Kunden sind begeistert von der Handwerkskunst. Obschon junge Kundinnen auch Mode- schmuck tragen, ist die Wertschätzung für echte und edle Metalle und wertvolle Edelsteine absolut da.

Bucherer ist in etlichen Ländern vertreten – darunter auch Frankreich, Schweiz und England. Welche lokalen Vorlieben und unterschiede gibt es?

Innerhalb von Europa sehen wir keine signifikanten lokalen Unterschiede. Jeder Kunde ist individuell und möchte ein Schmuckstück, mit dem er sich identifizieren kann.

Können Sie uns Kaufvorlieben verraten, die Sie als typisch österreichisch beschreiben würden?

Opulente, große Schmuckstücke werden gerade in Wien bei gesellschaftlichen Anlässen aus der Historie heraus immer ihren Platz haben. Gerade jüngere, geschäftlich erfolgreiche Frauen verwöhnen sich selbst mit Schmuckstücken, die ihre Persönlichkeit unterstreichen. Gefragt ist hier nicht Bling-Bling, sondern eine Vielfalt an Farben, natürlich, aber trotzdem chic.

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„Der trend entwickelt sich zu Schmuck, der auch beim tragen im Alltag Freude macht, sich vielseitig kombinieren lässt“, meint Jean-Luc Hardmeyer. Beispielhaft dafür sind etwa die „Peekaboo“-Cocktailringe oder die Kette aus derselben Kollektion.

Fotos: Bucherer

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