Beauty

Dr. Rieder und Dr. Kager: Die Beauty-Docs im Talk über "Puffy Faces" und Intimchirurgie

Das Ärztinnen-Duo hat sich in der Wiener Innenstadt (Naglergasse 9) eine wunderschöne Praxis geschaffen. Von Facelifts und Fettabsaugungen über minimalinvasive Eingriffe, wie Vampire-Needling bis hin zu Schamlippenverkleinerungen, stehen die Spezialistinnen mit Team ihren Patient:innen sympathisch zur Seite.

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Gleich beim Betreten der Praxis spürt man die Entspannung, die dieser Ort ausstrahlt. Vom Wartezimmer bis zu den Behandlungsräumen dreht sich hier alles rund um die Wünsche der Patient:innen, die "aus allen Altersgruppen" kommen, wie Dr. Rieder und Dr. Karger im Interview mit L'Officiel Austria erzählen. Darüber hinaus bemerken sie einen Trend zu natürlicher Schönheit sowie Wohlbefinden, das Innen wie Außen strahlen lässt und das Ärztinnen-Duo dazu inspirierte, eigene Supplements zu entwickeln. 

PRP-Facials - also das sogenannte Vampire Needling - das mit Plasma aus Eigenblut durchgeführt wird bis zu neuerdings Phenol-Peelings sind die Spezialistinnen in Sachen "Happy Aging" bestens gerüstet. Besonders das Phenol-Peeling ist eine Innovation, die in Wien neu ist. Hierbei handelt es sich um  chemische Peelings, die für die Reduktion von Falten im Gesicht besonders gut geeignet sind. Phenol Peelings werden in der Regel zur Behandlung tiefer Falten, Sonnenschäden und Akne-Narben eingesetzt und können eine wirksame Behandlung zur Verbesserung der Gesamtstruktur und -farbe der Haut sein. 

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Dr. Rieder und Dr. Kager lieben es ihre Philosophie der natürlichen Schönheit weiterzugeben. (Fotos: Fräulein Sandberg Photography)

Facelifts haben hierzulande immer noch ein schlechtes Image. Wie sehen Sie das? Wie erzielt man optimale Ergebnisse?

Dr. Rieder: "Ein gut gemachtes Face-Lift sieht man nicht, weil die Narben gut versteckt werden. Die starren, aufgeblasenen Gesichter sind jene, die mit Hyaluron überfüllt sind. Auf den Weltkongressen für ästhetische Chirurgie sieht man wunderschöne Ergebnisse, die damit nichts zu tun haben." 

Dr. Kager: "Durch das Facelift wird das sogenannte 'Sagging' entfernt, die überschüssige Haut entfernt und die Konturen wieder angehoben. Wichtig ist vor allem, dass dabei nicht solche Cat Eyes entstehen."

Wahrscheinlich gehören Sie durch diese Herangehensweise auch zu den Geheimtipps unter den Chirurg:innen hier in Wien! 

Dr. Rieder: "Jene, die zu uns kommen, können sich mit unserer Philosophie identifizieren. Dementsprechend wissen die Patient:innen, dass niemand mit einem 'überfüllten' Gesicht auf der Straße steht. [lacht] Wichtig ist zu erfahren, was gewünscht wird und wir geben dann Feedback wie und ob dieses Ziel erreicht werden kann. Dabei ist es wichtig, darauf Rücksicht zu nehmen, was in der Vergangenheit bereits gemacht worden ist. Denn man kann nicht auf etwas aufbauen, was bereits kein optimales Ergebnis ist!"

Stichwort Hautdichte! Um diese aufzubauen, arbeiten Sie in Ihrer Praxis erfolgreich mit PRP-Facials, das mit Plasma aus Eigenblut durchgeführt wird ... 

Dr. Kager: "Ja genau! Aber auch mit Nanofett, dass wir einneedeln oder die Haut kann durch hochwertiges Kollagen zum Trinken gestärkt werden. Bei Patient:innen, die gerade OPs noch vor sich haben, merkt man, dass die Spannkraft der Haut dadurch viel besser ist." 

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In der Ordination von Dr. Rieder und Dr. Kager in der Wiener Innenstadt stehen Patient:innen im Mittelpunkt.

"Man steht nicht in der Früh auf und sagt 'Ich lass mir die Schamlippen verkleineinern', weil es gerade Trend ist."

Aber abseits von ästhetischer Chirurgie, die man sieht, gibt es auch jene, die man nicht sieht. Sie haben bereits Intimchirurgie erwähnt ...

Dr. Rieder: "Genau. Das betrifft fast immer die innerern Schamlippen, die stark vergrößert sind und welche operiert werden. Ich muss aber dazu sagen, dass ich mich immer ärgere, wenn es heißt, die Vaginalchirurgie ist jetzt gerade Trend. Die Awareness ist größer geworden und jetzt kommen Frauen mit überproportionierten Schamlippen zu uns, die oft Schmerzen beim Sitzen und/oder Entzündungen haben etc. Da geht es um so viel persönliches, die oft mit einem Leidensweg einhergeht und nichts mit einem 'Trend' im herkömmlichen Sinn zu tun hat."

Ein solcher Eingriff im Intimbereich ist für viele ja auch mit einer gewissen Schamgrenze behaftet!

Dr. Rieder: "Sehr oft. Es überlegen die Patientinnen im Durchschnitt fünf Jahre bis sie sich für den Schritt entscheiden. Durch das Internet oder Medien wissen viele auch, dass sie nicht die einzigen sind. Deswegen nehmen die Eingriffe in diesem Bereich auch zu, weil früher einfach die Awareness dazu gefehlt hat. Man steht ja nicht in der Früh auf und sagt 'Ich lass mir die Schamlippen verkleineinern', weil es gerade Trend ist."

Dr. Kager: "Letzte Woche ist eine meiner Patientinnen nach der OP hier gewesen, hat mich umarmt und mir gesagt, dass sie mit einem ganz neuen Selbstbewusstsein ihren Körper wahrnimmt und sehr glücklich ist."

Dr. Rieder: "Oder eine andere Patientin hatten wir, die nach der Operation einen Job bekommen hat, weil sie einfach mehr Selbstvertrauen hatte, wie sie berichtet hat. Die Auswirkungen einer Schamlippenkorrektur bzw. einem Eingriff im Intimbereich sind ganz unterschiedlich und die Motive drehen sich nicht immer 'nur' um Sexualität, wie man das glauben könnte." 

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