Servus Hermès: Die Boutique präsentiert sich nun auf drei Etagen
Das lange Warten hat nun ein Ende: Nach den Renovierungsarbeiten werden die sechzehn Metiers des Hauses in einer subtilen Mischung aus Modernität und einer für die Wiener historische Stadt charakteristischen Ästhetik vorgestellt.
Bonjour und Bienvenue in Wien!
Hermès eröffnet seine neu vergrößerte Wiener Boutique wieder
Seit dem 22.September freut sich Hermès die Wiedereröffnung seiner renovierten und vergrößerten Boutique in Wien bekannt zu geben; neben Salzburg einer der beiden Standorte des Hauses in Österreich. Die Boutique am Graben 22, einem der bekanntesten Plätze im Stadtzentrum, demonstriert das Engagement von Hermès für die Hauptstadt und seine Kundschaft und trägt zur Dynamik des Landes bei.
Hermès' sechzehn Metiers rund um eine skulpturale Treppe
Die Boutique, die sich seit 2001 in demselben, aus dem 18. Jahrhundert stammenden Gebäude befindet, wurde von dem Pariser Architekturbüro RDAI nicht nur vollständig renoviert, sondern auch um eine zusätzliche Etage sowie in die Tiefe erweitert, wodurch sich die ursprüngliche Fläche verdoppelt hat. Das Savoir-faire des Pariser Hauses präsentiert sich nun auf drei Etagen: Damen- und Herrenseide, Accessoires, das Maison-Universum sowie Reitsport, Hermès Beautè und Parfums im Erdgeschoss, Prêt-à-Porter Damen und Herren sowie Schuhe im ersten Stock, Schmuck und Uhren, Leder sowie der VIP-Salon im zweiten Stock. Diese verschiedenen, fließend ineinander übergehenden offenen Bereiche haben alle ihre eigene visuelle Identität. Eine skulpturale, teilweise geschwungene Treppe aus Travertin bildet das Herzstück der neuen Boutique und windet sich über die gesamte Höhe nach oben. Die vertikalen Linien ihrer kannelierten Verkleidung aus Natureiche verbinden die drei Stockwerke.
Kühne Modernität, inspiriert vom Wiener Jugendstil
Die architektonische Sprache des Gebäudes ist von der Kunstbewegung Wiener Secession inspiriert und zeichnet sich durch subtile Kombinationen von Farben, Materialien und geometrischen Formen aus. Vom Eingang ausgehend, verleihen die emblematischen Glaskugel-Lampen „Grecque" in Kombination mit Jugendstil-Stuckleisten der Decke einen dekorativen Charakter. Die Leuchten im altgriechischen Stil setzten den Mosaikboden in Grün- und Goldtönen, auf dem das „Ex-Libris"-Motiv des Hauses erscheint, in Szene. Raffinierte Stilelemente wie Zierleisten und Simse prägen die Oberkante der Wände und bilden eine feine Zierde. Buntglasfenster in sanften Karamell- und Kupfertönen sowie Nuancen von sandgestrahltem und klarem Glas modulieren das Licht und kreieren eine besondere Raumatmosphäre. Jeder Bereich verfügt über gemütliche Nischen mit Bogenfenstern, sanfter Beleuchtung und gepolsterten Sitzbänken.
Carte blanche für den privaten Salon
Für diesen Salon hat Hermès einem seiner treuen Partner des Hauses, einem Seidencarré-Illustrator seit 2010, freie Hand gelassen: dem Dekorateur und Ornamentalisten Pierre Marie. Der Künstler hat ein Interieur entworfen, bestehend aus einem Teppich, Wandtextilien und Glasfenstern, welche allesamt ausgewählte Pferdegeschirr- und Schließenmotive aus den Archiven des Hauses Hermès mit Ornamenten, die von Meistern der Wiener Secession geschnitzt wurden, kombinieren. Das Highlight dieses Salons ist das beeindruckende Glasfenster À la lueur du flambeau, das aus sechzehn Paneelen besteht. Dieses dekorative Ensemble steht in Einklang mit der schillernden, an Flammen erinnernden Tapete, die aus der Kreation eines gleichnamigen Carrés hervorgegangen ist.
Rund sechzig Kunstwerke aus der Sammlung Émile Hermès – Gemälde, Zeichnungen und Stiche, aber auch Fotografien aus dem Designstudio und grafische Kreationen sowie Sammlungen zeitgenössischer Fotografien und Objekte – setzen diesen lebendigen Dialog zwischen der Wiener Kunst und der von Hermès so geliebten Pferdewelt fort. Anlässlich der Boutique-Eröffnung hat das österreichische Künstlertrio Jakob Lena Knebl, Ashley Hans Scheirl und Markus Pires Mata drei außergewöhnliche Fenster geschaffen, die von der Émile HermèsKollektion inspiriert sind. Das Herzstück ist ein riesiges blaues Pferd aus Cord, das aus zwei gespiegelten Köpfen besteht.
Eine neue Ära für Hermès beginnt in Wien
Mit dieser vergrößerten und umgestalteten Boutique beginnt ein neues Kapitel in der Geschichte von Hermès in Wien. Das Pariser Haus lädt treue Kundinnen und Kunden sowie neue Besucherinnen und Besucher ein, die Vielfalt und Modernität seiner Kollektionen in einem warmen Ambiente zu entdecken, das lokale Inspirationen und Handwerkskunst mit seinem außergewöhnlichen Savoir-faire verbindet.
Seit 1837 ist Hermès seinem handwerklichen Modell und seinen humanistischen Werten treu geblieben. Die Freiheit der Kreation, der Innovationsgeist, die ständige Suche nach schönen Materialien, die Weitergabe des Savoir-faire der Exzellenz und die Ästhetik der Funktionalität prägen die Einzigartigkeit von Hermès, einem Haus der Objekte, die für die Ewigkeit geschaffen sind. Hermès ist ein unabhängiges Familienunternehmen, das 16 Metiers umfasst. Es ist bestrebt, den Großteil seiner Produktion in Frankreich zu halten, und zwar in seinen 54 Ateliers und Produktionsstätten, und sein Netzwerk von mehr als 300 Geschäften in 45 Ländern auszubauen.
Fotos: PR