Haute Couture VALENTINO DES ATELIERS: Pierpaolo Piccioli entführt uns in eine andere Welt
Die Haute Couture Herbst/Winter Kollektion im Arsenal Venedig zu einem Highlight auf das man gewartet hat: Liebe war in der Luft! Oder sollen wir es lieber Einigkeit nennen? Das kann man nicht nur von der Songauswahl der Sängerin Cosima ableiten, sondern auch vom Credo des Creative Directors. Pierpaolo Piccioli arbeitete zusammen mit einer Community aus verschiedenen Kunstschaffenden für die Maison Valentino, um Contemporary Art mit Mode zu verbinden.
Die Malerei mit Haute Couture zu einer Melange werden zu lassen und die Zweidimensionalität mittels Kleidung in den dreidimensionalen Raum zu heben, war die Intention.
"Alchemie!", ist hier das Stichwort, denn die Couture-Codes der Maison Valentino - von den "schwebenden Hüten" bis zur großen Robe - wurden mit Motiven von Künstlern versehen.
Die Virtuosität dieser Kollektion besteht vor allem in der Zeitlosigkeit der Schnitte, die sich keiner Epoche zuwenden, aber den Zeitgeist perfekt einfangen. Das Schaffen von Werten, die Relevanz von Mode in einer sich immer schneller drehenden Welt - das Innehalten, um sich auf das Wesentliche zu konzentrieren. All das hat Pierpaolo Piccioli auf einen gemeinsamen Nenner gebracht.
Was nehmen wir aus dieser Kollektion mit? Die Verbeugung vor der Kunst und einem "Experiment", wie Piccioli es nennt, dreht sich um die Heritage des Hauses und die Community der Kunstschaffenden.
Fotos: Maison Valentino